Christian Zeitlberger, Pastoralassistent im Horner Becken, schreibt: Dieses alte Mariengebet begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Es gehörte zu den ersten Gebeten, welches mein Großvater in unzähligen Besuchen, Gottesdiensten und Andachten in der Klosterkirche Eggenburg vor der Ikone von der Mutter von der immerwährenden Hilfe mit mir betete. In dieser Mariendarstellung spiegelt sich für mich das Gebet wider. Marias linke Hand trägt und hält Jesus mit mütterlicher Liebe. Und sie zeigt Ihn auf diese Weise den Betrachtenden. Die rechte Hand der Gottesmutter befindet sich an der Stelle ihres Herzens und bildet damit die innerste Haltung Mariens ab. Die Hand ist nach oben hin offen. Sie gewährt einerseits Halt und Schutz und signalisiert andererseits Empfangsbereitschaft. Maria lädt Jesus ein, seine Hände in ihre Hand und in ihr Herz zu legen. Gerade in den letzten Jahren ist mir immer mehr bewusst geworden, auch ich darf mich wie Jesus mit meinen Sorgen und Ängsten, aber auch in frohen und glücklichen Stunden im Schutz und Segen der Gottesmutter geborgen wissen.